Mikropositionierung
Du nimmst Videos mit einer Kamera oder dem Smartphone auf, aber irgendwie klingt der Ton nicht so, wie du es dir vorstellst. In diesem Video geht es um Mikros, und wie man sie richtig positioniert. Erstmal: Du brauchst höchstwahrscheinlich ein externes Mikro. Nimmst Du mit dem Smartphone auf, und die Entfernung zum Sprecher ist nicht mehr als eine kurze Armlänge, dann könnte es in ruhiger Umgebung auch ohne klappen. In den meisten Fällen klingt es mit einem externen Mikro besser.
Im Prinzip: Je näher das Mikrofon an der Soundquelle (z. B. dein Mund) ist, desto besser ist das Signal und desto weniger Störgeräusche nimmst du auf. Ideal sind 15–30 cm Abstand – etwa wie die gespreizten Finger deiner Hand.
Ein Ansteckmikrofon, auch Lavalier genannt, befestigst Du am besten direkt an der Kleidung, auch hier wieder etwa 20 cm unter dem Mund. Das ist perfekt für Interviews. Ein Handmikrofon höltst Du am besten 10–15 cm seitlich vom Mund. Du zeigst also leicht von der Seite oder von unten auf deinen Mund. Seitlich klingt es schön warm und natürlich, aber das erfordert etwas Übung, um den Abstand zu halten, und leicht von unten sieht es vielleicht etwas besser aus im Bild. Wenn Du das Mikro zu nah hältst oder direkt vor dem Mund, dann pustest Du es an bei Plausivlauten wie P und T und das klingt nicht gut.
Ein Richtmikrofon richtest Du bei einer Sprachaufnahme von oben gerade ausserhalb des Bildrands auf die Stirn des Sprechers. Dafür gibt es Stative, oder Tonassistenten. Nur von oben kommst Du wirklich nah genug an den Schallkörper heran.
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